| Klezmart hat gestöbert (für Inhaltlichkeit der links aber nicht verantwortlich): Für alle die mehr über Klezmermusik wissen möchten, haben wir auf dieser Seite einige Informationen, Bücher- und CD Empfehlungen zusammengestellt, die auch für uns sehr interessant waren und sind. Klezmer zum Lesen Seit den 1970-ziger Jahren (Beginn des Klezmerrevivals in den USA) erfährt die Klezmermusik einen neuen Aufschwung und ist dies und jenseits des Atlantiks wieder oft zu hören. Bestärkt wird diese Entwicklung sowohl durch einige ausgezeichnete Musikwissenschaftler, die die alten Traditionen und Stilistiken erforschen, als auch durch brillante Musiker, die zum einen die alte Musik wieder aufgreifen und zum anderen sie mit neuen Einflüssen weiterentwickeln. Auf dieser Internetseite sollen einige Empfehlungen gegeben werden etwas mehr über diese Musik zu erfahren. |
||
| Old Jewish Folk Music The Collections and Writings of Moshe Beregovski, Syracuse University Press 2000 Mark Slobin veröffentlicht mit diesem Buch wieder das Ergebnis einer intensiven wissenschaftlichen Feldforschungsarbeit auf dem Gebiet des Klezmers, die durch Moshe Beregovski (1892 bis 1961) erarbeitet wurde. Beregowski sammelte in Polen, der Ukraine, Weissrussland und anderen Teile Osteuropas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Tonaufnahmen, Musikstücke und Volkslieder im Bereich des Klezmer. |
||
|
Klezmermusik |
||
| The compleat Klezmer Henry Sapoznik with Pete Sokolow, TARA Publications 1987 Diese Sammlung enthält eine ausgewählte Reihe Klezmerstücken. Der Sammlung vorangestellt sind Erläuterungen zu den Wurzeln der Klezmermusik, der Spielweise und den musikalischen Besonderheiten der verschiedenen Klezmerrhythmen. Vorgestellt werden Bulgar, Hora, Terkish uam. |
||
Fiddler on the Move Mark Slobin, OXFORD University Press 2000 Das Buch beschreibt die Herangehensweise heutiger Musiker an die Klezmermusik, die Position der Musik und ihrer Einflüsse aus anderen Richtungen sowie die Stilistik die diese Musik von anderen unterscheidet. Zum Buch gehört eine CD mit überlieferten und zeitgenössischen Aufnahmen von Klezmermusik. |
||
| Hiob Joseph Roth, Kiepenheuer und Witsch 1998 Hiob ist mehr als Roman und Legende, eine reine, eine vollkommene Dichtung, die alles zu überdauern bestimmt ist, was wir, seine Zeitgenossen, geschaffen und geschrieben. An Geschlossenheit des Aufbaus, an Tiefe der Empfindung, an Reinheit, an Musikalität der Sprache kaum zu übertreffen (Stefan Zweig) Erzählt wird die Geschichte des gottesfürchtigen Juden Mendel Singer der sein bescheidenes Dasein als Dorfschullehrer in Ostgalizien fristet und den sein Schicksal in die Emigration nach Amerika führt. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, um ein wenig von der Welt des Schtetls zu erfahren aus dem die Klezmermusik kommt. |
||
|
Nicht zuletzt sei an dieser Stelle auf das Buch "Juden ohne Geld "(Michael Gold) verwiesen, welches das Leben und die Lebensumstände der in die USA emigrierten Juden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Lower Eastside wiedergibt. Besonders empfehlenswert für den klezmerinteressierten Leser sind die Beschreibungen zum Auftritt des Zimbalvirtuosen Joseph Moskowitz (1879 bis 1953) in seinem Weinkeller. |
||
| Klezmer zum Hören | ||
|
Für den willigen Hörer gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Klezmeraufnahmen. Die Spannbreite reicht von historischen Aufzeichnungen bis zu modernster vom Jazz beeinflußter Musik. Nichtsdestotrotz soll auch hier eine kleine Empfehlung guter Musik gegeben werden, wobei ausschließlich Aufnahmen vorgestellt werden, die eine Sammlung verschiedener Bands bzw. Musiker beinhalten. |
||
| Yikhes, Doyres, Shteygers Herausgegeber Rita Ottens und Joel Rubin, TRIKONT 1991 Die Trilogie dieser drei CDs kann man inzwischen mit Sicherheit als Standardwerk der Klezmermusik bezeichnen. Die Herausgeber haben aus dem großen Spektrum praktizierter Klezmermusik von 1907 (Aufnahmen auf Wachsrollen) bis in die heutige Zeit die wichtigsten Musiker vorgestellt. Zusätzlich haben alle CDs ein umfangreiches Booklet, welches Informationen zur Musik und den Bands liefert. Um nur einige Musiker zu nennen, die hier vorgestellt werden: Dave Tarras, Naftule Brandwein, Joseph Moskowitz, Belf s Rumänisches Orchester, Andy Statman, The Klezmatics uvm. In dieser Aufzählung darf keinesfalls der Herausgeber selber Joel Rubin fehlen, der heute zu den bedeutendsten Klezmervirtuosen zählt. |
||
| Klezmer Pioneers Herausgeber Henry Sapoznik und Dick Spottswood, Rounder Records Corp. 1993 Die Stücke dieser CD sind Aufnahmen von 1905 bis 1952. Die Musiker sind Klezmorin die noch im 19. Jahrhundert geboren wurden und deren Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgezeichnet worden ist. Somit handelt es sich noch um Musik ursprünglicher Klezmermusiker. Enthalten sind unter anderem: Harry Kandels Orchestra, Mishka Tsiganoff, Abe Schwartz, Abe Elenkrigs yiddisches Orchester ... |
||
| In the Fiddlers House Itzhak Perlman, EMI Classics 1995 Der Violinevirtuose Itzhak Perlman spielt mit den renommiertesten Klezmerbands der heutigen Tage. Die Aufnahmen entstanden 1995 in New York. Es begleiten ihn die Gruppen: Brave old world, The Klezmatics, The Andy Statman Klezmer Orchestra, The Klezmer Conservatory Band |
||
|
|
||
| Musiklinks im Netz | ||
|
www.klezmer.co.uk |
www.kulturinsel.de |
www.kulturplaner.de |
|
www.musik-dresden.de/bands/bandlist.htm: |
www.rocktheaterdresden.de |
www.klezmer.de |
|
www.studentenwerk-dresden.de |
www.folker.de: |
www.ta-deti.de: |
|
|
|
|
|
|
|
|